Die Menschen machen den Kalender, aber Gott das Wetter  (Sprichwort) 

   

 

 

Auf dieser Seite erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes

                 über das Wetter des ganzen Jahres           

 

Naturkalender

Phänologischer Kalender 

        1. Regeln für den Frühling

        2. Regeln für den Sommer

        3. Regeln für den Herbst

        4. Regeln für den Winter

Singularitäten  

100-jähriger Kalender

Bauernregeln

        1. Schönes Wetter

        2. Schlechtes Wetter

        3. Allgemeine Gärtnerregeln 

 

 


 

Naturkalender

Für den Frühlingsanfang hat der offizielle Kalender bis 2011 lediglich den 21. und ab 2012 den 20. März anzubieten. Die Natur weiß es besser!

Der so genannte Hochfrühling (Apfelblüte) beginnt in Deutschland je nach Lage etwa zwischen dem 10. April und dem 30. Mai, also in einer Zeitspanne von 6 Wochen. Damit man mit der Gartenarbeit nicht zu früh beginnt, kann man sich an bestimmten Naturerscheinungen wie z.B. Schneeglöckchen- oder Apfelblüte orientieren.

Aber nicht nur im Frühjahr, auch den Rest des Jahres kennt man sogar Unterschiede von bis zu 2 Wochen in benachbarten Gärten. Nur der Spätherbst beginnt tatsächlich in ganz Deutschland fast gleich, nämlich zwischen dem 10. und 20. Oktober.

Im Folgenden sind Regeln aus verschiedenen Quellen zusammen getragen, so dass einiges widersprüchlich erscheinen mag.

Die Angaben sind also als Anhaltspunkte für die Gartenfreunde sinnvoll, die Mitdenken und Beobachten gewohnt sind. So könnte jeder sich durch gründliches Hinschauen, Ausprobieren und Notieren mit der Zeit seinen eigenen Naturkalender zusammenstellen.

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Phänologischer Kalender

 

1. Regeln für das Frühjahr

     a. Vorfrühling

Der Vorfrühling beginnt meist Ende Februar oder Anfang März.

Er wird angezeigt durch die erste Blüte von Haselnuss, Schneeglöckchen, Schwarz-Erle und Salweide, die Vollblüte des Winter-Jasmins, in den Alpen den Austrieb des Bergahorn. Sobald die überschüssige Winterfeuchtigkeit von den Böden verschwunden ist, beginnt die landwirtschaftliche Tätigkeit, die mit der Aussaat des Sommergetreides endet.

     b. Erstfrühling 

Der darauf folgende Erstfrühling äußert sich durch den Blühbeginn von Forsythie, Johannisbeere, später von Kirsche, Pflaume, Birne, von Schlehdorn und Ahorn. Das Sommergetreide geht auf, Dauergrünland ergrünt. Blätter treiben zunächst bei Stachelbeere, Rosskastanie und Birke, etwa eine Woche später auch Rotbuche, Linde und Ahorn. Die Bauern beginnen mit der Aussaat von Kartoffeln und Futterrüben.

     c. Vollfrühling    

Der Vollfrühling ist durch die Blüte von Kulturapfel und Flieder, später auch der Himbeere gekennzeichnet. Der Vollfrühling startet meist Ende Februar im Südwesten von Portugal und erreicht ca. 90 Tage später das etwa 3.600 km entfernte Finnland. Er zieht in Europa also mit ca. 40 km pro Tag nordwärts. Die Stieleichen treiben Blätter. Auf den Feldern gehen Futterrüben, Kartoffeln und Wintergetreide auf.

Sind die Schneeglöckchen voll erblüht, kann mit der Aussaat und dem Pflanzen im warmen Frühbeet begonnen werden.

Blüht der Huflattich, so fängt die Zeit für das Freiland an: Schwarzwurzel, Spinat, Puffbohnen, Möhren, Zwiebel und Mairüben können ausgesät werden, Steckzwiebel, Frühkohl und Schalotten können gepflanzt werden. In schweren Böden soll man warten bis die Forsythien blühen.

Gemüseaussaaten werden erst dann vorgenommen, wenn der Wein Blätter hat, dann wachsen die Pflanzen rasch heran und können die vorgezogene Saat durchaus noch einholen.

Entfaltet die Stachelbeere ihre Blätter, fängt auch der Rasen an zu wachsen. Dann können Kohl- und Salataussaat im kalten Kasten vorgenommen werden. Zur Zeit der Magnolienblüte droht bei klarem Himmel noch Nachtfrost. Empfindliche Pflanzen müssen geschützt werden.

Im Mai orientiert sich die Gartenarbeit an den Eisheiligen (12. – 15.5.). Kohlarten, Kohlrabi, Wurzelgemüse, Porree und verschiedene Salate können vorher gesät und gepflanzt werden.

Nach den Eisheiligen kommen dann empfindliche Kulturen wie Tomaten, Bohnen und Gurkengewächse ins Freiland.

2. Regeln für den Sommer

     a) Frühsommer

Der Frühsommer fällt meist in den Juni. Es blühen Gräser, Wiesen-Fuchsschwanz, Schwarzer Holunder, Weißdorn, Wald-Geißbart und Türkischer Mohn. Während der Winterroggen bereits blüht, zeigen sich bei den anderen Getreidearten die ersten Ähren und Rispen. Der Frühsommer ist auch die Zeit der Heuernte und für viele Allergiker der Beginn der Heuschnupfen-Saison.

     b) Hochsommer

Im Hochsommer blühen Sommer-Linde, Wegwarte und Kartoffel; in den Gärten reifen die Johannisbeeren. Wichtigstes landwirtschaftliches Ereignis ist die Getreideernte, die mit dem Schneiden des Winterrapses beginnt. Es folgt die Ernte der Wintergerste, am Ende schließlich die von Winterroggen und Hafer.

     c) Spätsommer

Im Spätsommer reifen bereits zahlreiche Früchte wie Frühapfel, Felsenbirne und Frühzwetschge, aber auch die Vogelbeere. Zeitgleich beginnt die Blüte des Heidekrauts und der Herbst-Anemone. Die Getreideernte ist weitgehend abgeschlossen; die zweite Heuernte (Grummet) findet statt.

Blüht der Holunder, können Winterporree und Endivie ausgesät werden. Gepflanzt werden auch Winterkohl und verschieden Salate. Blüht das Johanniskraut, ist es an der Zeit, letzte Salate und Buschbohnen zu säen.

Den Beginn des Hochsommers zeigen die Blüten der Madonnenlilie und die Reife der Roten Johannisbeere an. Das Spätgemüse wie Chinakohl und Knollenfenchel wird ausgesät und der Grünkohl gepflanzt. Blüht das Heidekraut und sind die Beeren der Eberesche reif, können Aussaaten für die Herbsternte von Feldsalat, Radieschen, Spinat und Herbstrüben in die Erde. Die Goldruteblüte gegen Ende des Sommers zeigt die Zeit für den Heckenschnitt an.

Die Brutzeit der Vögel ist dann auch vorbei, so dass eventuell vorhandene Nester in den Hecken nicht mehr gefährdet werden.

3. Regeln für den Herbst

     a) Frühherbst

Zeigerpflanzen für den beginnenden Frühherbst sind schließlich die nun blühende Herbst-Zeitlose sowie die einsetzende Reife von Schwarzem Holunder und Haselnuss. Geerntet werden nun unter anderen Birnen und Zwetschgen.

     b) Vollherbst

Erst im Vollherbst reifen Stieleiche, Rosskastanie, Quitte und Walnuss. In dieser Zeit beginnen auch viele Wildbäume ihr Laub zu verfärben, unter anderem Rosskastanie, Rotbuche, Eiche, Esche und Selbstkletternde Jungfernrebe („Wilder Wein“). Bei den Kulturbäumen (Obstbäume) fallen bereits die Blätter.

Geerntet werden nun Spätkartoffeln, Rüben und Äpfel. Es beginnt die Aussaat des Wintergetreides.

     c) Spätherbst

Sobald auch die Wildbäume (Stieleiche, Rosskastanie) ihr Laub abwerfen, beginnt der Spätherbst. Das Wintergetreide geht auf. Mit Absinken der Temperaturen werden die landwirtschaftlichen Aktivitäten allmählich eingestellt. Mit dem Ende des Laubfalls endet der Spätherbst meist Mitte/Ende November

Spinat und der Feldsalat für die Frühjahrsernte können ausgesät werden, wenn Holunder- und Brombeeren reif sind. Um diese Zeit blüht auch die Herbstzeitlose. Jetzt gesteckter Knoblauch wächst besser als im Frühjahr in die Erde gebrachter.

Mit den ersten kalten Tagen ist zu rechnen, wenn die Zugvögel von Norden her über unseren Garten fliegen. Sind die Rosskastanien und die Walnüsse reif, können die ersten Fröste auftreten. Frostempfindliche Pflanzen müssen geschützt werden, Einlagerungsgemüse kann aber noch im Garten bleiben. Verliert die Rosskastanie ihre Blätter, wird der Garten für den Winter vorbereitet.

Der letzte Rasenschnitt ist fällig. Wintergemüse kommt ins Vorratslager.

Schwere Böden werden umgegraben, damit der Frost eindringen kann.

Leichte Böden müssen nur gelockert werden.

4. Regeln für den Winter

Im Winter haben alle Bäume ihr Laub verloren (abgesehen von frühjahrsabwerfenden Bäumen, wie manche Eichen oder Buchen, und vereinzelten wintergrünen Laubgehölzen).

Das Wintergetreide läuft auf. Im Übrigen herrscht weitgehend Vegetationsruhe.

Der phänologische Winter geht ungefähr von Ende November/Anfang Dezember bis Mitte/Ende Februar.

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Singularitäten

Unter Singularitäten versteht man Großwetterlagen, die nach dem jahreszeitlichen Lauf des Sonnenstandes und der damit verbundenen Temperaturveränderungen zyklisch und mit recht hoher (signifikanter) Wahrscheinlichkeit zu festen Terminen wiederkehren.

Die bekanntesten Singularitäten in Mitteleuropa sind die "Eisheiligen" die "Schafskälte", der "Altweibersommer" und das "Weihnachtstauwetter".

Frühling            

18. -26. März:            Kälteeinbruch (Märzwinter)

22. April:                    Warmluftphase  (Mittelfrühling)

25.-27. April:              kühle Witterung

15.-20. Mai:               Warmluftvorstoß (Spätfrühling)

21.-23. Mai:               Kälterückfall (Eisheilige: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius, Sophia) 

Stimmen die Eisheiligen heute noch?

Aus meteorologischer Sicht erfolgt ein Kälteeinbruch meist um den 23. Mai. Die lässt sich jedoch mit einer Verschiebung im Kalender erklären, der sogenannten gregorianischen Kalenderreform aus dem 16. Jahrhundert. Die Eisheiligen richten sich ursprünglich nach dem Julianischen Kalender, welcher im 16. Jahrhundert durch den gregorianischen abgelöst wurde. Dadurch kam es zu einer Verschiebung um 10 Tage. Daher müsste die Kalte Sophie bei unserem heute genutzten Kalender streng genommen auf dem 25. Mai liegen.

 

3.-10. Juni:                 Warmluftphase (Frühsommer)

11.-20. Juni:               kühle Witterung (Schafskälte)

Sommer

Ende Juni:                   nach kurzer Erwärmung Abkühlung

9.-14.Juli:                   erste Hochsommerphase

22./23.Juli:                 kühlere Witterung

Ende Juli/Anf. Aug.:      2. Hochsommerphase (Hundstage)

Anf. September:          warme Witterung, Spätsommerbeginn

10./11. September:     zweite Wärmephase

Mitte September:         Abkühlung

Herbst

Ab Ende September:   Altweibersommer

Mitte Oktober:            kühle Witterung

Mitte November:         Wärmerückfall (Martini-Sommer)

Anfang Dezember:      Kältephase

Mitte Dezember:         nach vorhergehender milder Witterung Kältephase

Winter 

24.-28. Dezember:      milde Wetterphase  (Weihnachtstauwetter)

Ende Dezember:          Kälteeinbruch zum Jahreswechsel (Neujahrskälte)

7.-9. Januar:               Kälteeinbruch

17.-20. Januar:           Kältephase (Hochwinter)

9. Februar:                  Warmluftvorstoß

16. Februar :               Kaltlufteinbruch (Spätwinter)

Nächste Sonnenfinsternis in Deutschland

  • 30. April 2022: Partielle Sonnenfinsternis - am besten zu sehen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und im Osten Schleswig-Holsteins sowie in Ost-Europa, Finnland und Russland.
  • 25. Oktober 2022: Partielle Sonnenfinsternis - am besten zu sehen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und im Osten Schleswig-Holsteins sowie in Ost-Europa, Finnland und Russland.
  • 12. August 2026: Totale Sonnenfinsternis - zu sehen in ganz Deutschland, noch besser in Großbritannien, Frankreich, Irland und Nord-Spanien.

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100-jähriger Kalender

Es ist immer wieder faszinierend, wie die Wettervorhersagen stimmen oder aber eben vollkommen daneben liegen kann. Diese Seiten sollen die Geschichte des 100-jährigen Kalenders erzählen. Er wurde im 17. Jahrhundert von Mauritius KNAUER (* 1613 oder 1614; † 1664),  Abt des Klosters Langheim, als Calendarium oeconomicum practicum perpetuum verfasst. Das Buch sollte ihm und seinen Mönchen ermöglichen, das Wetter in Franken vorherzusagen und so die klösterliche Landwirtschaft zu optimieren.

Mit 100 Jahren hat der "100-jährige" nichts zu tun.

Als sich Mauritius Knauer daranmachte, einen neuen, praktischen Kalender zu erstellen, lag es ihm fern zu behaupten, das Wetter wiederhole sich alle hundert Jahre, wie später immer wieder behauptet wurde und wie es auch heute manche immer noch verkünden. Er "erfand" auch nichts Neues, sondern versuchte lediglich, das, was seit vielen Jahrhunderten als Zusammenhang zwischen "Himmel und Erde" bekannt war, für seine Heimat, im Großen gesehen für Mitteleuropa, anwendbar zu machen.

Um den Hundertjährigen Kalender für die Wettervorhersage nutzen zu können, sollte man sich zunächst mit seinem Aufbau vertraut machen. Der Kalender beruht auf der Annahme, dass sich das Wetter alle sieben Jahre wiederholt.

Wenn Sie nun 7 Jahre lang über das Wetter Buch führten, dann hätten Sie Ihren eigenen "100-jährigen Kalender".

Planetenjahre des 100jährigen Kalenders im Überblick

Der SiebenJahresZyklus im Hundertjährigen Kalender beginnt mit dem Saturn. Es folgen der Jupiter, der Mars, die Sonne, die Venus, der Merkur und den Abschluss bildet der Mond.

                                                                                                                                                                                               

Saturn

2000

2007

2014

2021

2028

2035

Jupiter

2001

2008

2015

2022

2029

2036

Mars

2002

2009

2016

2023

2030

2037

Sonne

2003

2010

2017

2024

2031

2038

Venus

2004

2011

2018

2025

2032

2039

Merkur

2005

2012

2019

2026

2033

2040

Mond

2006

2013

2020

2027

2034

2041

Das Jupiterjahr 2022 beginnt am 21. März 2022 und endet am 20. März 2023.

Die überwiegende Witterung der Planetenjahre:

Saturn:Kalt und feucht.
Jupiter:Von mittelmäßiger Wärme, mehr feucht als trocken.
Mars:Mehr trocken als feucht und mehr warm als kalt.
Sonne:Von einer mittelmäßigen Wärme, fast durchaus trocken.
Venus:Mehr feucht als trocken, jedoch sehr warm.
Merkur:Mehr trocken als feucht und zugleich mehr kalt als warm, daher auch selten fruchtbar.
Mond:Mehr feucht als trocken und mehr warm als kalt.

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                      Hier eine Sammlung der gängigsten

 

Bauern-Regeln

Januar

Abends windig, kann ein schlechter Frühling sein.
Ist im Januar kein Winter gewesen, gibt's im April viel Regen.
Im Januar viel Regen und Schnee, tut Bergen, Tälern und Bäumen weh.
 Wenn der Januar viel Regen bringt, wird der Gottesacker gedüngt.                                       Wirft der Maulwurf seine Hügel neu, währt der Winter bis zum Mai.

Februar

(Hornung)

In Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer heiß.
Wenn der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.
Ist's auch bis zum 22. Februar kalt, hat der Winter noch lange Halt.
Sonnt sich die Katz' im Februar, so friert sie im März trotz Pelz und Haar.
Lichtmess (2.2.) im Klee, Ostern im Schnee.
Heftige Nordwinde im Februar, vermelden ein fruchtbar Jahr.

 

 

März

Donner im März, Frost im April.
Wenn im März viele Winde wehen, wird's im Mai warm und scheen.
Trockener März füllt die Keller.
Feuchter, fauler März, ist der Bauern Schmerz.
So viel Tau im März, so viel Reife im April und so viel Nebel im August.

 

April

Aprilwärme und Regen machen den Schnecken die Wege.
April trocken, macht die Keime stocken.
Trockener April, ist nicht der Bauern Will.
Sei der April auch noch so gut, er schickt den Schäfern Schnee auf den Hut.
Aprilschnee ist so gut wie Dünger.

 

Mai

Gewitter, die der Mai gebracht, haben stets ein gutes Jahr gemacht.
Mai-Regen auf die Saaten, dann regnet's Dukaten.
Abendtau und Kühl' im Mai, bringt allen Wein und vieles Heu.                                                 Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt's noch eine große Wäsche.                                   Grünen die Eichen vor dem Mai, zeigt's, dass der Sommer fruchtbar sei.

 

Juni

Wenn die Johanniswürmchen hell im Garten leuchten, dann ist gut Wetter zu erwarten.
Wenn nass und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. Wie die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält.
Im Juni Regen, nachher kommt er im Juli ungelegen.
Sechs Wochen dauert ohne Frag' das Wetter am Medardustag (8.6.).

 

Juli

Was Juli und August nicht taten, das lässt der September ungebraten.
Wenn im Juli die Bienen hoch bauen, kannst Du Dich nach Holz und Torf umschauen.
Gibt Mariä Heimsuchung (2.7.) Regen, der wird auf vierzig Tag sich legen.
Scheint im Juli die Sonne heiß, gibt's im Winter dickes Eis.                                                    Wenn die Ameisen im Juli ihre Haufen höher machen, so folgt ein strenger Winter.

 

August

Häufig starker Tau, hält den Himmel blau.
August im Regen, der Sommer geht seine Wegen.
Im August Wind aus Nord jagt Unbeständigkeit fort.
Wenn's im August stark tauen tut, so bleibt das Wetter meistens gut.
Ist es in der ersten Woche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
Sind Lorenz und Barthel (10.8.) schön, ist ein guter Herbst voraus zu sehn.

 

September

September-Wetter warm und klar, heißt ein gutes nächstes Jahr.
Fallen die Eicheln vor September-Ende ab, so steigt der Sommer früh ins Grab.
Ist die Nacht vor Michaeli (29.9.) hell, so soll ein strenger Winter folgen; regnet es aber an Michaeli, so soll der nächste Winter sehr gelind sein.
Viel Eicheln um Michaelis, viel Schnee um Weihnachten.

 

 

Oktober

Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, der Winter vor der Türe steht.
Will das Laub nicht gern von den Bäumen fallen, so wird kalter Winter erschallen.
In Oktober Sturm und Wind, der frühe Winter kommen sind.                                                Wenn die Bäume zweimal blühn, wird sich der Winter bis zum Mai hinziehn.                         Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als Okobereis in Pfützen.

 

November

November hell und klar ist übel für das nächste Jahr.
Sind Martini (11.11.) die Bäume alle kahl, macht der Winter nicht viel Qual.
Wenn's im November donnern tut, so wird das nächste Jahr wohl gut.
Fällt der erste Schnee in den Dreck, wird der Winter nur ein Geck.
Ist es um Martini trüb, wird der Winter auch nicht lieb.

 

Dezember

Viel Wind und Nebel in Dezember-Tagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.
Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigem Klee.
Grüne Weihnachten, weiße Ostern.
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh.

 

1. Schönes Wetter

- ist zu erwarten, wenn

        sich Dunstschichten über Tälern, Wiesen und Flüssen zeigen,

        der Nebel fallend sich auflöst,

        sich starker Reif oder Tau in der Nacht bildet.

- Abendrot – Schönwetterbot’.

- Abendrot und Morgenhell, sind ein guter Reisegesell.

- Amsel zeitig, Bauer freut sich.

- Auf einen trüben Morgen folgen ein heiterer Tag und ein heller Abend.

- Bei schönem Wetter sind die Samenträger der Geranien stark gekrümmt.

- Bleibt im Moor viel Irrlicht steh’n, bleibt das Wetter lange schön.

- Blühen die Disteln reich und voll, ein schöner Herbst dir blühen soll.

- Der Abend rot, der Morgen grau, gibt das schönste Tagesblau.

- Der Abend rot und weiß das Morgenlicht, dann trifft uns böses Wetter nicht.

- Der schönste Tag beginnt mit einer stillen Morgenröte.

- Der Morgen grau, der Abend rot, ist ein guter Wetterbot.

- Ein neuklares Mondlicht gibt von sehr trockener Zeit Bericht.

- Es stürmt selten, wenn der Mond fast voll ist.

- Fallender Nebel: Heiteres Wetter.

- Gar so schnell soll die Sonne ihren Lauf nicht beginnen.

- Grauer Morgen, schöner Tag (im schönen Morgengrauen).

- Grünt die Esche vor der Eiche, hält der Sommer große Bleiche.

  Grünt die Eiche vor der Esche, hält der Sommer große Wäsche.

- Hundstage heiß - Winter lange weiß.

- Im Herbst dichter Morgennebel: Anhaltend gutes Wetter.

- Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer.

- Ist der Herbst hell und klar ist zu hoffen auf ein fruchtbar' Jahr.

- Ist der Himmel bei Neumond und auch noch 4 Tage danach gleich bleibend  klar,

      wird das Wetter für längere Zeit schön.

- Je trockener der Herbst, je kälter der Winter, je besseres Jahr.

- Kiebitz tief und Schwalbe hoch, bleibt trocken Wetter noch.

- Kommt abends über Wies’ und Fluss der Nebel auf an Tages Schluss und morgens dann,

        wenn Sonnenkraft ihn wieder vertreiben kann, so wird’s schön Wetter bleiben.

- Kraniche, die niedrig ziehn, deuten auf warmes Wetter hin.

- Regenbogen am Abend, den Hirten labend.

- Regenbogen am Abend lässt gut Wetter hoffen.

- Regenbogen im Osten, nichts wird verrosten, Regenbogen im Westen wird die Flüsse mästen.

- Schlimm ist der Blitz im Norden und Westen. Im Süden und Osten ist er am besten.

- Schöne Eichblüt' im Mai bringt ein gutes Jahr herbei.

- Schönes Wetter kommt, wenn die sinkende Sonne einem Feuerball gleicht, 

       der Mond hell am klaren Himmel scheint und ein leichter Wind geht.

- Sind abends über Wies’ und Fluss Nebel zu schauen, wird Petrus anhaltend schön Wetter                             zusammenbrauen.

- Spinnen weben nur bei trockener Luft. Wenn sie es also tun, ist schönes Wetter gewiss.

- Spinnweben in der Luft kündigen Trockenheit an.

- Sitzt das Laub fest an Zweig und Ästen, kommt der Winter mit starken Frösten.

- Stellt sich Nebelwetter erst nach Sonnenaufgang ein,

       dann können Sie getrost mit gutem Wetter für  zwei oder mehrere Tage rechnen.

- Verlassen die Bienen schon früh am Morgen ihren Stock, so wird der Tag schön werden.

- Wenn die Anemonen ihre Blüten weit öffnen, wird das Wetter schön.

- Wenn die Eiche Blätter kriegt, ist der Frost gewiss besiegt.

- Wenn die Esche Knospen trägt, gibt es keinen Frost mehr.

- Wenn die Fledermäuse abends herumfliegen, folgt ein anhaltend schönes Wetter.

- Wenn die Mücken spielen, wird schönes Wetter.

- Wenn die Mücken tanzen und spielen, sie morgiges gut Wetter fühlen.

- Wenn die Sonne abends mit roten Wolken untergeht, so wird der Tag danach gewöhnlich schön.

- Wenn die Sonne als goldene Scheibe aufgeht, bleibt es tagsüber schön.

- Werden früh die Wiesen bunt, labt ein edler Wein den Mund.

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2.  Schlechtes Wetter und Regen

 - kommt, wenn

        Dunstschichten sich auflösen (nicht Nebel),

        gute Fernsicht herrscht und klarer Himmel am Morgen bei zunehmendem Wind ist,

       die Nebel aufsteigen,  Flächen und Gegenstände beschlagen.

 -  Anhaltende Regenfälle bei milden Temperaturen sind zu erwarten, wenn

        Sonne oder Mond einen großen Hof haben und die Winde aus Süden bis Westen wehen.

 - 1 Tag Regen tränkt 7 dürre Wochen.

 - Alle 7 Jahr ein Flohjahr, alle 7 Jahr ein Raupenjahr, alle 7 Jahr ein Käferjahr.

 - Am mäßigen Regen ist viel gelegen.

 - Auf Schwalb’ und Eichhorn achte bald, sind sie verschwunden, wird’s schnell kalt.

 - Baden Sperlinge und Hühner im Sand, zieht bald Regen übers Land.

 - Bei Regenwetter strecken sich die Samenträger der Geranien lang auf.

 - Beginnt es mittags zu regnen, so können Sie fast sicher sein, dass der Regen nicht lange dauern wird.

 - Besser ein ordentlicher Regen als ein stetes Tröpfchen.

 - Bleibt die Lerche stumm und steigt nicht hoch, folgt ein nasses Frühjahr noch.

 - Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt's noch eine große Wäsche.

 - Der Frosch hat die Art, dass er vor sich hin schreit, wenn ein Regen kommen will,

        aber zu anderer Zeit singt er selten oder nimmer.

 - Dicke Abendnebel hegen öfters für die Nacht den Regen.

 - Die Sterne zittern, wir kriegen Wind.

 - Ein kleiner Regen kann einen großen Wind legen.

 - Fällt im Wald das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell.

 - Fallen die Blätter früh, werden Herbst und Winter mild. Fallen die Blätter spät, wird der Winter hart.

 - Fliegen die Schwalben in den Höh’n, kommt ein Wetter, das ist schön.

 - Fliegt abends lang die Fledermaus, sagt gutes Wetter sie voraus.

 - Frösche auf Wegen und Stegen, deuten auf baldigen Regen.

 - Früher Sommer, schlechte Ernte.

 - Geht die Sonne feurig auf, folgen Regen und Wind darauf.

 - Geht der Mondwechsel mit Ostwind einher, bleibt das Wetter während des ganzen Monats  schlecht.

 - Gewitter in der Vollmondzeit, verkünden Regen lang und breit.

 - Gibt's im Frühjahr viele Frösche, so geraten die Erbsen.

 - Grünen die Eichen vor dem Mai, zeigt's, dass der Sommer fruchtbar sei.

 - Hat einen Hof der Mann im Mond, bleibst du vor Regen nicht verschont.

 - Hundstage heiß - Winter lange weiß.

 - Im September viel Schleh - im Winter viel Schnee.

 - Ist der Himmel bei Neumond und auch noch 4 Tage danach gleichmäßig bedeckt, gibt es Regen.

 - Ist der Nussbaum früchteschwer, kommt ein harter Winter her.

 - Je fetter die Vögel und Dachse sind, um so kälter erscheint das Christkind.

 - Klappen Sauerklee, Tomaten, Bohnen oder Gurken ihre Blätter herunter, deutet dies auf Regen hin.

 - Klare Luft und eine weite Fernsicht, die Sie das Gelände sehr scharf erkennen lässt,

        deutet meist auf eine  Wetterverschlechterung hin.

 - Kommen des Nordes Vögel an, so folgt die starke Kälte dann.

 - Kommen die Bienen nicht heraus, ist’s mit dem schönen Wetter aus.

 - Kommt Nebel, wenn die Bäume blüh’n, so wirst du nicht viel Obst erzieh’n.

 - Krähen Hähne außer der Zeit, mach auf Regen dich bereit.

 - Lassen die Frösche sich hören mit Knarren, wirst du nicht lange auf Regen harren.

 - Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.

 - Mond mit Ring – Wasser mit Eimern.

 - Morgenrot – mit Regen droht.

 - Morgenröte bringt Abendregen.

 - Nassen Sommer kann auch der Herbst nicht trocknen.

 - Nebel, der sich steigend hält, bringt Regen.

 - Nebel mit Regen: Anhaltend schlechtes Wetter.

 - Neumond mit Wind, ist zu Regen oder Schnee gesinnt.

 - Ohne Regen fehlt der Segen.

 - Regenbogen am Morgen, des Hirten Sorgen.

 - Regenbogen am Morgen lässt für Regen sorgen.

 - Regenbogen im Osten, nichts wird verrosten, Regenbogen im Westen wird die Flüsse mästen.

 - Regenbogen nach 16 Uhr, gibt dem anderen Tag mehr.

 - Regnet es abends in den Regenbogen, so regnet es anderentags weiter.

 - Schlimm ist der Blitz im Norden und Westen. Im Süden und Osten ist er am besten.

 - Sind morgens Himmelsschäfelein, wird’s nachmittags hageln oder schneien.

 - Sind noch Fliegen an der Wand, hält noch die Sonn’ den Frost gebannt.

 - Spinnen als Barometer:

        Ein straffes Netz: Windstille Tage.

        Spinne webt im Regen ihr Netz: Das Unwetter wird bald vorüber sein.

        Ein locker gespanntes Netz: Innerhalb nur weniger Stunden wird starker Wind aufziehen.

 - Schlechtes Wetter wird, wenn die Regenwürmer Erde aufwerfen oder auf der Oberfläche kriechen.

 - Steht ein Schlechtwetter- bzw. Wintereinbruch bevor, zieht ein Holz- oder Kohleofen besonders schlecht.

 - Steigt der Rauch ganz gerade nach oben, bleibt das Wetter lange schön. 

 - Steigender Nebel: Regen.

 - Steigt morgens der Nebel empor, so steht Regen bevor.

 -       Tönet hell der Glockenschlag, und das Holz nicht brennen mag,

         wenn’s überm Berge schwarz aussieht, bleich erscheinen Himmelhöhen,

         Mond und Sterne schwach nur schimmern, und die Sterne blinken, flimmern,

         wenn der Rauch nicht grade steigt, und der  Staub  lang  in  den Lüften  bleibt,

         Schnecken  kriechen  auf  Beeten  und  Wegen, Nässe sich am Salze zeigt,

         wenn die Spinnen sich verkriechen, tief  die  Schwalben  am  Boden  fliegen,

         wenn  die  Katzen  sich  lecken und streichen,  das Vieh sich reibt an Hals und Weichen,

        und sei der Himmel noch so schön, dann kommt Regen zu dir, du wirst sehn!

 - Trägt das Eis vor Weihnachten einen Mann, trägt es danach keine Maus.

 - Wenn am Sommermorgen kein Tau gelegen, warte bis zum Abend auf sicheren Regen.

 - Wenn die Bäume zweimal blühen, wird der Winter sich lang hinziehen.

 - Wenn's Laub spät fällt, folgt starke Kält'.

 - Unmittelbar nach Neu- oder Vollmond gibt es die heftigsten Regenfälle.

 - Viel Nebel im Frühjahr, viel Gewitter im Sommer.

 - Warmer Regen macht Pilze groß.

 - Warmer und trockener Septembermond mit reifen Früchten uns reichlich belohnt.

 - Wechseln Regen und Sonnenschein, wird im Herbst die Ernte reichlich sein.

 - Wenn Bienen sich ungewöhnlich aggressiv verhalten, so ist höchstwahrscheinlich ein Unwetter im Anzug.

        Das bedeutet physikalisch gesehen nämlich,  dass sich die Luft elektrostatisch auflädt; 

        Bienen spüren diese Aufladung  und sind deshalb leicht reizbar.

 - Wenn der Froschlaich im Lenz tief im Wasser war, deutet das auf einen trockenen Sommer;

        liegt er flach nur oder gar am Ufer, dann wird der Sommer nass.

 - Wenn der Laubfrosch schreit, ist der Regen nicht weit.

 - Wenn die Ameisen sich verkriechen, sie das schlechte Wetter riechen.

 - Wenn die Anemone ihre Blüten geschlossen hält, kommt schlechtes Wetter.

 - Wenn die Fliegen und Flöhe beißen, tut das Regen bald verheißen.

 - Wenn die Frösche nass sind, regnet es nicht, sind sie aber trocken, so kommt Regen.

 - Wenn die Hennen früh schlafen gehen, wird am nächsten Tag gutes Wetter,  wenn spät, schlechtes.

 - Wenn die Hühner die Schwänze hängen lassen, gibt es bald Regen.

 - Wenn die Kröten fleißig laufen, wollen sie bald Regen saufen.

- Wenn die Mücken im Schatten spielen, werden wir bald Regen fühlen.

 - Wenn die Reiher mit Geschrei die Fischteiche verlassen, sich mutlos aufs Feld setzen

        oder hoch in die Luft streichen, wird schlechtes Wetter kommen.

 - Wenn die Spinne morgens spinnt, am Tag kein Regen rinnt.

 - Wenn ein Regenbogen bei Sonnenuntergang sich zeigt, so donnert und regnet es leidlich.

 - Wenn es regnet und die Hühner treten unter, so regnet es fort; 

       bleiben sie aber im Freien, so hört es bald wieder auf.

 - Wenn Gänse so tief fliegen, dass ihre Flügelmuster deutlich zu sehen sind, 

       steht schlechteres Wetter bevor, wenn sie auch noch laut rufen, naht ein Unwetter.

 - Wenn Gartenspinnen ihr Nest verlassen, kommt Regen.

 - Wenn im Sommer morgens kein Tau auf dem Gras liegt, sollten Sie mit Regen rechnen.

       Beginnt es mittags zu regnen, so können Sie fast sicher sein,

       dass der Regen nicht lange dauern wird.

 - Wenn Kraniche in Unordnung fliegen, folgt schlechtes Wetter.

 - Wenn Regen bevorsteht, schließt die Vogelmiere ihre Blüten.

 - Wenn Speck oder auch Wurst plötzlich beginnen zu schwitzen, 

       so können Sie damit rechnen, dass es bald Regen geben wird.

 - Wälzen Vögel sich im Sand, fällt der Regen bald aufs Land.

 - Wird ein Gelenk zur Pein, stell dich auf Regen ein.

 - Ziehen die Wolken dem Wind entgegen, gibt es am anderen Tage Regen.

 - Zu viel und kalter Regen kommt Bienen und Weinstöck nicht gelegen.

  3. Allgemeine Gärtnerregeln 

Abrus precatorius, „Paternostererbse“ stellt

     bei zu erwartendem gutem Wetter ihre Blättchen senkrecht in die Höhe,

     bei aufkommendem Wind drehen sich die Blätter spiralförmig ein,

     bei einer nahenden Schlechtwetterfront hängen sie herab.

Alle sieben Jahr ein Flohjahr,

alle sieben Jahr ein Raupenjahr,

alle sieben Jahr ein Käferjahr.                                  

Ambrosius (4.4.) man Zwiebeln säen muss.

An St. Kilian (8.7.) säe Wicken und Rüben an.

Bei schönem Wetter sind die Samenträger der Geranien stark gekrümmt.

Bei Regenwetter strecken sich die Samenträger der Geranien lang aus.

Ein harter Winter steht bevor, wenn die Hüllblätter des Mais' dick und fest oder wenn Apfelschalen zäh sind.

Erbsen sä´ Ambrosius (4.4.), so tragen sie reich und geben Mus.

Findest du die Birke ohne Saft, kommt bald der Winter voller Kraft.

Fällt das Buchenlaub früh und schnell, wird der Winter streng und hell.

Fällt das Laub sehr bald, wird der Herbst nicht alt.

Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.

Jeder Nistkasten ist einen halben Zentner Obst wert.

Kartoffel-Pflanz-Regel:   Legst du mich im März, treibst du mit mir Scherz,

                                    legst du mich im April, komm ich, wann ich will,

                                    legst du mich im Mai, komm ich glei(ch).

Lässt der Baum das Laub nicht gern, ist der Winter meilenfern.

Leg erst nach St. Markus (25.4.) Bohnen, er wird’s dir reichlich lohnen.

Mondhelle Nächte im April der Baumblüte viel schaden will.

Siehst du die Schmetterlinge tanzen, kannst du draußen pflanzen.

Sobald der Huflattich blüht, wird mit dem Säen begonnen.

Späte Rosen im Garten, schöner Herbst, der Winter kann warten.

Steht im November der Buche Holz im Saft, so wird der Regen stärker als der Sonne Kraft;

    ist es aber starr und fest, sich große Kälte erwarten lässt.

Unkraut wird so hoch wie der Schnee. (Damit die Vögel genug zu fressen haben)

Viele Pilze im Herbst, strenger Winter wird's.

Viele Rosen - scharfes Wintertosen.

Was du mit Fehlern säst, wirst du mit Schmerzen ernten.

Was im April blüht, erfriert oft im Mai.

Wenn bei Kapuzinerkresse, Fuchsien oder Erdbeeren an den Blatträndern und –spitzen                         kleine Wassertröpfchen hängen, wird bald Regen kommen.

Wenn die Eichen viel Früchte tragen, wird ein langer Winter tagen.

Wenn's Laub fällt, folgt große Kält'.

Wenn's viel Bucheckern gibt, gibt's einen harten Winter.

Willst du Gerste, Hafer, Erbsen, Zwiebeln dick, säe sie an St. Benedikt (21.3.)

Zwiebeln haben vor einem milden Winter oft dünne und vor einem kalten und rauen Winter dicke Schalen.

 

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